Presse
Jens Müller neuer Vorsitzender des RCDS Bamberg
Müller: Bambergs Studentenvertretung muss reformiert werden!
Auf der Mitgliederversammlung des Rings Christlicher Demokratischer Studenten (RCDS) in Bamberg im Sommersemester 2010 wurde der 26-jährige Politikstudent Jens Müller einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Als Stellvertreter werden ihm im kommenden Jahr Thomas Harpenau und sein Vorgänger Marcel Escher zur Seite stehen. Thomas Harpenau führt in Personalunion auch das Amt des Schatzmeisters aus. Ergänzt wird das Team durch Dominic von Asseldonk als neuer Geschäftsführer, Torben Festerling als Onlineredakteur, Julia Stampfer als Schriftführerin und Felix Tropf und Hanna El-Muhtaseb als Beisitzer. Zu den ersten Gratulanten gehörten unter anderem Carmen Langhanke, Landesvorsitzende des RCDS in Bayern und Parteivorstandsmitglied der CSU.
In seiner Antrittsrede stellte Müller gleich die Ziele des RCDS Bamberg für das kommende Jahr fest. „Fachschaftenrat und studentischer Konvent der Uni Bamberg müssen zusammengelegt werden.“ erklärt der Gruppenvorsitzende. „Die Studentenvertretung der Uni Bamberg brauch eine klare und transparente Struktur. Mit der Zusammenlegung beider studentischen Gremien können wir die studentischen Interessen in einem Gremium bündeln und verleihen der studentischen Stimme eine stärkere Legitimation“ so Müller.
„Es kann nicht sein, dass der studentische Konvent als hohles Gremium vor sich hin vegetiert und seiner eigenen Machtlosigkeit erliegt.“ Führt der Vorsitzende weiter aus. „Die schlechte Wahlbeteiligung der Hochschulwahlen haben gezeigt, dass sich etwas ändern muss. Mit der Zusammenlegung beider Gremium schaffen wir ein zentrales Organ mit starker Bündelung studentischer Interessen und höherer Effektivität.“
Der Bildungsstreik schadet uns Studenten
Rezepte von vorgestern bewältigen nicht die Probleme von morgen!
„Die Abschaffung des NC, des Bologna-Prozesses und gleich auch der Excellenzinitiative – was helfen uns solche Forderungen an der Uni Bamberg? Wir versuchen unser Studium, unseren Job und unser Engagement unter einen Hut zu bekommen, während eine kleine Minderheit meint die Mehrheit der Studenten von Lehrveranstaltungen aussperren zu können. Das schadet eindeutig mehr den Studenten als den Professoren oder den Politikern“, so der Gruppenvorsitzende, Marcel Escher, des Rings Christlich-Demokratischer Studenten an der Uni Bamberg.
Die Kritik am Bologna-Prozess ist in Teilen richtig. Aber die konkreten Veränderungen werden in den Gremien unserer Hochschule durchgesetzt und nicht durch bloße Krawalle und das Schimpfen auf Politiker. Bei den Organisatoren vom Streik scheint noch immer die Hoffnung auf die Weltrevolution vorhanden zu sein und sie sind zu bequem um sich mit den Realitäten an den Hochschulen auseinandersetzen.
„‚Bildung für alle und zwar umsonst’ ist eine Parole von vorgestern. Die Möchtegern-68er haben noch nicht verstanden, dass man für Veränderungen nicht nur laut schreien, sondern hart arbeiten muss. Dafür aber sind sie fast immer zu bequem. Außer ein paar Schlagzeilen erreichen diese Studenten nur, dass unsere Vorlesungen ausfallen und wir die normalen Studenten noch mehr Stress haben. Wir kämpfen weiter für gute Studienbedingungen und machen nicht Krawall für die Weltrevolution“, so Marcel Escher abschließend.
Stellungnahme zur geplanten Einrichtung einer Stauffenberg-Stiftungsprofessur
Der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) Bamberg befürwortet die Einrichtung einer Stauffenberg-Stiftungsprofessur für politische Ethik. Dadurch wird zum einen eine Verbesserung der Lehre erreicht und zum anderen gewinnt der Studienstandort Bamberg zusätzlich an Attraktivität im Wettbewerb mit anderen Universitäten. Auch Claus Schenk Graf von Stauffenberg ist ein durchaus geeigneter Namensgeber, ein Mann, der zu Anfang der nationalsozialistischen Herrschaft durchaus mit einigen Programmpunkten übereinstimmte, im Laufe der Zeit, nachdem er das herrschende Unrecht erkannt hatte, sich aber von diesem System abwandte und seine moralische Entscheidung mit dem teuersten Preis bezahlte: seinem eigenen Leben!
Zuletzt aktualisiert am 10. April 2010 Weiterlesen: Stellungnahme zur geplanten Einrichtung einer Stauffenberg-StiftungsprofessurUni darf keine Plattform für Extremisten sein
Der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) Bamberg kritisiert die Entsendung eines Vertreters der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA) zu einer studentischen Podiumsdiskussion, bei der dieser die studentische Hochschulgruppe Sozialistisch-Demokratischer Studentenbund (SDS) vertrat.
Dazu der Vorsitzende des RCDS Bamberg, Marcel Escher: „Die Universität darf keine Plattform für Vereinigungen sein, die Verbindungen zum Extremistischen Lager haben. Wir finden es äußerst bedenklich, dass die studentische Vereinigung des SDS Kontakte zu solchen Kreisen unterhält.“
Gruppenvorsitzender Marcel Escher zum Stauffenberg-Vortrag der "freien uni bamberg"
Am Donnerstag dem 27.11.2008 veranstaltete das Referat „freie uni Bamberg“ einen Vortrag zum Thema „Stauffenberg“ um „ausführlich gegen Nationalismus, Patriotismus, Militarismus und deutschen Opferkultus anzustinken“.
Dazu nimmt der Vorsitzende des RCDS Bamberg, Marcel Escher, Stellung: „Wer über Stauffenberg aufklären will, soll dies gerne tun. Aber die Art und Weise wie es die Linken tun ist nicht akzeptabel. Es gehörte eine Menge Mut dazu aktiv Widerstand gegen das Nazi Regime zu leisten um damit nicht nur sein Volk zu retten, sondern auch sein eigenes Leben aufs Spiel zu setzen. Vielleicht mögen die politischen Ansicht des Oberst Stauffenberg heute nicht mehr aktuell sein, darüber darf auch gern diskutiert werden, aber man sollte anerkennen was er dem deutschen Volk damals leisten wollte. Stauffenberg hat sich ums Vaterland verdient gemacht, indem er sich gegen den Verbrecher Hitler aufgelehnt hat. “



